Moringa aus dem Steingarten – Die Apotheke aus der Natur

Robust, pflegeleicht und nützlich

Der eigene Garten kann nicht nur einen Platz zum Erholen bieten, sondern auch nützliche Pflanzen bereithalten, die im Alltag oder bei gesundheitlichen Beschwerden für Wohlbefinden sorgen. Viele dieser Kräuter sind allgemein bekannt und finden sich heutzutage in vielerlei Rezepten und sogar Medikamenten wieder. Manche Bedeutungen der einzelnen Kräuter wurden im Laufe der Zeit vergessen, Grund genug den kleinen Wunderpflanzen erneute Aufmerksamkeit zu schenken. 

Moringa Kräuter selber anpflanzen

Wer in den Genuss von frischem Basilikum und Thymian kommen möchte oder seinen Tee mit Salbei verfeinert, kann die meisten Kräuter im eigenen Garten selbst anpflanzen und ernten. Viele Kräuterpflanzen sind von Natur aus an ein robustes Leben angepasst. Daher eignen sich Kräuterpflanzen ganz besonders für Menschen die noch nicht so viel Erfahrung mit dem Anpflanzen besitzen. Mit diesen genügsamen Pflänzchen erhält der Garten einen optischen Bonus, da viele der Kräuterpflanzen Blüten bilden. Außerdem bieten die sie einen gesundheitlichen oder wohlschmeckenden Nutzen der eine Anpflanzung der Kräuter gleich doppelt lohnenswert macht. 

Der Steingarten – die Apotheke aus der Natur

Kräuterpflanzen wie Moringa lassen sich prinzipiell an jeder beliebigen Stelle im Garten anpflanzen. Wer stattdessen für etwas Ordnung sorgen möchte, sollte das Anlegen eines Steingartens in Betracht ziehen. Dadurch bringen Sie ein Stück urtypische Natur zurück in den Garten und bieten vielen kleinen Tieren ein neues Biotop. Für einen Steingarten empfiehlt es sich, eine leichte Hanglage nachzubauen und die einzelnen Pflanzenabschnitte mit kleinen oder großen Steinen abzutrennen. Kiesaufschüttungen sorgen für einen natürlichen Wärmespeicher und binden zudem die Feuchtigkeit. Für einen Steingarten existieren keine fest, definierten Regel. Etwas scheinbare Unordnung in der Gestaltung sorgt für Natürlichkeit. In der Auswahl der Steine kann beliebig kombiniert werden. Achten Sie lediglich darauf keine Pflanzen mit großem Wurzelwerk zu integrieren, da diese ansonsten den kleineren Pflanzen wichtige Nährstoffe entziehen. 

Basilikum als Heilkraut

Die meisten Kräuterpflanzen, die sich heutzutage zwischen Mozzarella und Pizzabelag oder als Beilage in der Füllung der Sonntags-Gans wiederfinden, galten Jahrhunderte lang als bekannte Heilmittel. Hätte Sie beispielsweise gewusst das Basilikum, welches eine große Bandbreite italienischer Gerichte ziert, seitdem Altertum auch als Volksmedizin aus Südeuropa gilt? Bei Entzündungen und Magenschmerzen erwies sich die kräftig, grüne und intensiv riechende Pflanze als besonders wirksames Heilmittel. Basilikum-Pflanzen und Setzlinge erhalten Sie schon für wenig Geld in vielen Supermärkten oder Garten-Center. Viel Sonne und Wasser machen aus der schmackhaften Pflanze von Juni bis September ein blühendes Kräutergewächs, das sich jederzeit entweder frisch oder getrocknet für eine Vielzahl von Speisen und Getränken nutzen lässt.

Kräuterpflanzen mit geschmacklicher und gesundheitlicher Wirkung

Salbei hingegen ist und war nicht nur in Europa für heilende Wirkungskräfte bekannt, sondern besitzt in der ganzen Welt seit je her einen enormen Kultstatus. Egal ob als ätherisches Öl oder bei Erkältungserscheinungen und sogar bei vielen Gerichten mit Fisch und Geflügel eignet, sich die resistente Pflanze getrocknet, gemahlen oder auch frisch. In der chinesischen Medizin ist der Salbei, dessen Pflanze sich in eine Vielzahl Unterarten aufspaltet, nicht wegzudenken. Im Mittelalter galt er in Europa als beliebtes Küchengewürz und wirkte verdauungsfördernd. Das Gleiche gilt für den Rosmarin, der an ein kleines Nadelgewächs erinnert und nicht nur auf Weihnachtsmärkten gebratenen Kartoffeln einen individuellen Geschmack verleiht. Streng genommen wird der kleine Busch als Lippenblütler klassifiziert und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeer-Raum.

Thymian und Ysop helfen als Tee gegen Krämpfe und Atemnot

Gegen Asthma und Atemnot ist Thymian seit dem Mittelalter unter Mönchen beliebt und hat heutzutage im Steingarten eine neue Heimat gefunden. Das anspruchslose Pflänzchen liebt sandigen Boden und gibt sich auch mit weniger Feuchtigkeit zufrieden. Krampflösende Eigenschaften in der Heilmedizin besitzt hingegen Hyssopus officinalis, oder kurz Ysop. Die lila blühende Staude überzeugt nicht nur als optischer Blickfang. Getrocknet können die Blüten und Blätter zu erholsamen Tee-Getränken verarbeitet werden.

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