Gemüseanbau im Hochbeet

Frisches Gemüse aus dem eigenen Garten ist ein Traum, welchen man sich im Hochbeet erfüllen kann. Sicherlich könnte das Gemüse in einem herkömmlichen Beet angepflanzt werden, doch die Vorteile eines Hochbeets sprechen für sich. Durch seine Konstruktion können leichte Bodenfröste dem Saatgut und den Pflanzen nichts anhaben. Es ist die perfekte Zusammensetzung von Wärme, die sich günstig auf das Wachstum des Gemüses auswirkt. Zusätzlich gelangen gefräßige Kaninchen oder andere Tiere nicht an das Gemüse. 

Welches Gemüse kommt ins Hochbeet?

Sicherlich kommt die Frage auf, welche Gemüsesorten ihren Weg ins Hochbeet finden sollen. Die Lieblingsgemüse der Deutschen sind Tomaten und Zucchini. Für einen 4-Personen-Haushalt reichen 3-4 Tomaten und zwei Zucchinipflanzen aus. Bei Kohlarten sollte der erhöhte Platzbedarf berücksichtigt werden, wobei Weißkohl und Wirsing jeweils 50 x 50 Zentimeter pro Pflanze benötigen. Am besten wird auf zierliche Sorten wie Chinakohl, Kohlrabi oder Spitzkohl ausgewichen. In keinem Hochbeet darf Salat fehlen. Der beliebte Pflücksalat wird ins Beet gesät, wobei Eis- und Kopfsalat am ehesten geeignet sind. Möchte man exotischere Gemüsesorten pflanzen, ist dies alleine in einem Gewächshaus oder Folientunnel machbar. Da ein Hochbeet aber gut geschützt liegt und den ganzen Tag von der Sonne verwöhnt wird, kann eine Anzucht gewagt werden. Zur kleinen Orientierung kann man sich daran halten:

Gurken lieben Kohl, Bohnen und Zwiebeln.
Tomaten mögen Möhren, Salat, Kohl und Spinat.
Zucchini schließen Freundschaft mit Bohnen und Zwiebeln. 
Die beliebteste Komposition sind Möhren und Zwiebeln. 

Vor der Anzucht im Hochbeet

Das Hochbeet sollte für den Gemüseanbau angelegt werden, was kein Problem darstellen wird. Die meisten Gemüsesorten können direkt an Ort und Stelle ausgesät werden, wie Pflücksalat oder Radieschen. Eine größere Erfolgschance hat man mit dem sogenannten Vorziehen. Im Gartenfachhandel gibt es spezielle Anzuchtserde, welche feinkrümelig und mäßig gedüngt ist. Zarte Saat sollte zuerst in eine flache Kiste eingepflanzt werden. Mit genügend Feuchtigkeit zeigen sich die ersten Pflänzchen, welche im Anschluss ihren Weg in das Hochbeet antreten. 

Was ist zu beachten?

Zum Einpflanzen der Setzlinge ist das Pikieren und Verziehen wichtig. Ab Mitte April sollten die Pflanzen in das Hochbeet gesetzt werden. Die kräftigen Pflanzen können stehengelassen werden. Hat man die Saat in kleine Torftöpfe gesetzt, können diese komplett in die Erde gepflanzt werden. Jegliches Wurzelgemüse kann direkt in das Beet gesät werden. Da das Gemüse langsam keimt, können daneben direkt eine Reihe von Radieschen folgen. Insofern passiert es nicht, dass die langsam wachsenden Pflanzen aus Versehen “zerharkt” werden. Nach einer Weile wird die Erde im Hochbeet als “Nahrung” für die Pflanzen nicht mehr ausreichen. Nun ist Dünger gefragt, welcher in den organischen Bereich fallen kann: Verrotteter Kompost. Auch die NPK-Werte des Beets müssen im Auge behalten werden. Insofern muss der Boden genügend Stickstoff, Phosphor und Kali beinhalten. Passenderweise kann mit Hornmehl, Knochenmehl oder Holzasche gearbeitet werden.

Moringa aus eigenem Anbau

Nicht jeder Obst- und Gemüseliebhaber hat das unsagbare Glück, einen geräumigen und anbaufähigen Garten vor der Haustüre sein Eigen zu nennen. Ebensowenig ist es zwingend notwendig Pflanzenkenner oder Hobbygärtner zu sein, um sich in seinem eigenen Reich an ein paar blühenden Obst- oder Gemüsepflanzen zu erfreuen, und diese nachher zu ernten und zu genießen.
Auch auf einem kleinen Balkon mit geringer Nutzfläche lassen sich mit wenig einfachen Tricks Salate, Kräuter, Obst und ja sogar kleine Gemüsegärten anlegen.

Frisch und gesund aus eigenem Anbau

Gerade in der heutigen Zeit kann man nicht mehr sicher sagen, welches Obst und Gemüse tatsächlich noch als Bio-Gemüse oder -Obst auf dem Teller landet. Viel zu oft werden giftige Chemikalien zum Pflanzenschutz vor Insektenfraß angewendet. Ebenso häufig werden Keimlinge und Pflanzen im Wachstum “benebelt” um besonder schnell und besonders viele Früchte zu tragen. Andere Fruchtsorten, beispielsweise Erdbeeren füllen schon lange vor Ihrer eigentlichen Saison die Regale im Supermarkt. Meist sind es importierte Früchte aus dem Ausland, welche erst auf dem Weg in unsere Discounter mit künstlicher UV-Bestrahlung ihre Reife erhalten. Und leider ist dies auch im Geschmack deutlich erkennbar. Die Frucht zwar meist formschön doch ist sie wässrig und am Geschmack kaum als solche zu erkennen und wirkt auch farblich meist künstlich.

Wenn man wirklich sicher sein möchte, saisonales Obst und Gemüse ohne gesundheitsschädliche Belastung und in voller Reife auf dem Teller zu haben, ist der eigene Anbau unumgänglich.
Dies ist auch auf dem heimischen Balkon möglich. Blumenkästen oder Kübel ersetzen das Gemüsebeet. Kleine Körbchen mit diversen Kräutern sind je nach Blüte auch noch sehr dekorativ anzusehen und benötigen kaum Platz.

Auf was muss beim Anbau geachtet werden?

Vor dem Anbau sollte man sich darüber informieren, wie groß die jeweiligen Pflanzen werden können, wie viel Licht und Schatten sie benötigen und wie hoch der Aufwand für die Pflege ist.
Bio-Erde ist meist mit ökologischem Langzeitdünger versetzt und versorgt die Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen. Während der Reifezeit kann man hier mit reifem Kompost oder Kuhdung, welchen man eventuell von einem ortsansässigen Bauern erhalten kann, nachdüngen.
Einige Moringa Pflanzen dürfen direkt zur Setzzeit in die Balkonkästen oder Blumenkübel. Andere sollte vorher zuerst einige Wochen auf der Fensterbank vorgezogen werden, bis sie eine gesunde Stärke erreicht haben.

Welche Pflanzen eignen sich für den Anbau auf dem Balkon?

Aus den folgenden Zeilen sind einige Kräuter-, Obst- und Gemüsesorten aufgelistet, welche sich hervorragend für den Anbau auf dem Balkon eignen.

Kräuter

Alle Kräuter lassen sich in kleinen Töpfen auf dem Balkon ziehen. Beispiele: Kresse, Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Basilikum, Lauchzwiebeln usw.

Obst

Himbeeren
Erdbeerren
Brombeeren
Johannisbeeren
Kiwi
Zitronen
Orangen
Limetten

Sehr beliebt ist auch das sogenannte Säulenobst. Dies sind kleine spezielle Bäumchen, welche schmal in die Höhe wachsen und Früchte wie Beeren, Äpfel, Birnen, Kirschen oder auch Pfirsische und Pflaumen tragen können. Da diese Säulen recht hoch werden, eignen sie sich auch besonders gut als Sichtschutz gegen neugierige Nachbarn.

Gemüse

Tomaten
Moringa Samen
Paprika
Peperoni
Gurken
Zucchini
Radieschen
Bohnen
Minikürbis

Sämtliche Salate wie Pflücksalat, Feldsalat, Kopfsalat oder Endivien lassen sich auch sehr gut auf dem Balkon züchten.

Viel Spass beim Anbauen, Ernten und Genießen!

Moringa aus dem Steingarten – Die Apotheke aus der Natur

Robust, pflegeleicht und nützlich

Der eigene Garten kann nicht nur einen Platz zum Erholen bieten, sondern auch nützliche Pflanzen bereithalten, die im Alltag oder bei gesundheitlichen Beschwerden für Wohlbefinden sorgen. Viele dieser Kräuter sind allgemein bekannt und finden sich heutzutage in vielerlei Rezepten und sogar Medikamenten wieder. Manche Bedeutungen der einzelnen Kräuter wurden im Laufe der Zeit vergessen, Grund genug den kleinen Wunderpflanzen erneute Aufmerksamkeit zu schenken. 

Moringa Kräuter selber anpflanzen

Wer in den Genuss von frischem Basilikum und Thymian kommen möchte oder seinen Tee mit Salbei verfeinert, kann die meisten Kräuter im eigenen Garten selbst anpflanzen und ernten. Viele Kräuterpflanzen sind von Natur aus an ein robustes Leben angepasst. Daher eignen sich Kräuterpflanzen ganz besonders für Menschen die noch nicht so viel Erfahrung mit dem Anpflanzen besitzen. Mit diesen genügsamen Pflänzchen erhält der Garten einen optischen Bonus, da viele der Kräuterpflanzen Blüten bilden. Außerdem bieten die sie einen gesundheitlichen oder wohlschmeckenden Nutzen der eine Anpflanzung der Kräuter gleich doppelt lohnenswert macht. 

Der Steingarten – die Apotheke aus der Natur

Kräuterpflanzen wie Moringa lassen sich prinzipiell an jeder beliebigen Stelle im Garten anpflanzen. Wer stattdessen für etwas Ordnung sorgen möchte, sollte das Anlegen eines Steingartens in Betracht ziehen. Dadurch bringen Sie ein Stück urtypische Natur zurück in den Garten und bieten vielen kleinen Tieren ein neues Biotop. Für einen Steingarten empfiehlt es sich, eine leichte Hanglage nachzubauen und die einzelnen Pflanzenabschnitte mit kleinen oder großen Steinen abzutrennen. Kiesaufschüttungen sorgen für einen natürlichen Wärmespeicher und binden zudem die Feuchtigkeit. Für einen Steingarten existieren keine fest, definierten Regel. Etwas scheinbare Unordnung in der Gestaltung sorgt für Natürlichkeit. In der Auswahl der Steine kann beliebig kombiniert werden. Achten Sie lediglich darauf keine Pflanzen mit großem Wurzelwerk zu integrieren, da diese ansonsten den kleineren Pflanzen wichtige Nährstoffe entziehen. 

Basilikum als Heilkraut

Die meisten Kräuterpflanzen, die sich heutzutage zwischen Mozzarella und Pizzabelag oder als Beilage in der Füllung der Sonntags-Gans wiederfinden, galten Jahrhunderte lang als bekannte Heilmittel. Hätte Sie beispielsweise gewusst das Basilikum, welches eine große Bandbreite italienischer Gerichte ziert, seitdem Altertum auch als Volksmedizin aus Südeuropa gilt? Bei Entzündungen und Magenschmerzen erwies sich die kräftig, grüne und intensiv riechende Pflanze als besonders wirksames Heilmittel. Basilikum-Pflanzen und Setzlinge erhalten Sie schon für wenig Geld in vielen Supermärkten oder Garten-Center. Viel Sonne und Wasser machen aus der schmackhaften Pflanze von Juni bis September ein blühendes Kräutergewächs, das sich jederzeit entweder frisch oder getrocknet für eine Vielzahl von Speisen und Getränken nutzen lässt.

Kräuterpflanzen mit geschmacklicher und gesundheitlicher Wirkung

Salbei hingegen ist und war nicht nur in Europa für heilende Wirkungskräfte bekannt, sondern besitzt in der ganzen Welt seit je her einen enormen Kultstatus. Egal ob als ätherisches Öl oder bei Erkältungserscheinungen und sogar bei vielen Gerichten mit Fisch und Geflügel eignet, sich die resistente Pflanze getrocknet, gemahlen oder auch frisch. In der chinesischen Medizin ist der Salbei, dessen Pflanze sich in eine Vielzahl Unterarten aufspaltet, nicht wegzudenken. Im Mittelalter galt er in Europa als beliebtes Küchengewürz und wirkte verdauungsfördernd. Das Gleiche gilt für den Rosmarin, der an ein kleines Nadelgewächs erinnert und nicht nur auf Weihnachtsmärkten gebratenen Kartoffeln einen individuellen Geschmack verleiht. Streng genommen wird der kleine Busch als Lippenblütler klassifiziert und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeer-Raum.

Thymian und Ysop helfen als Tee gegen Krämpfe und Atemnot

Gegen Asthma und Atemnot ist Thymian seit dem Mittelalter unter Mönchen beliebt und hat heutzutage im Steingarten eine neue Heimat gefunden. Das anspruchslose Pflänzchen liebt sandigen Boden und gibt sich auch mit weniger Feuchtigkeit zufrieden. Krampflösende Eigenschaften in der Heilmedizin besitzt hingegen Hyssopus officinalis, oder kurz Ysop. Die lila blühende Staude überzeugt nicht nur als optischer Blickfang. Getrocknet können die Blüten und Blätter zu erholsamen Tee-Getränken verarbeitet werden.